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🇫🇷 SOLO-HAMMER ZUM SAISONFINALE! GABRIELA GUERRA GEWINNT DIE MIRABELLE CLASSIC

26. Sept.
5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Sept.

Was für ein Abschluss! Gabriela gewinnt die Mirabelle Classic in Frankreich – allein, mit mehr als einer Minute Vorsprung und vor Fahrerinnen namhafter ProTeams. Für Wheel Divas ist das der perfekte Schlussakt unseres ersten Jahres als UCI Women’s Continental Team. Auf der obersten Podeststufe steht Gabriela. Dahinter steht eine ganze Mannschaft.


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UCI 1.2 Women Elite

63 SEKUNDEN! GABRIELA KEINE DISKUSSION!

Gabriela Guerra erreicht das Ziel der 5. Mirabelle Classic als Solosiegerin.

Nach 2:51:40 Stunden ist klar: Dieses internationale UCI-1.2-Rennen gehört den Wheel Divas!

Erst 1:03 Minuten später folgen Emilie Morier von St Michel–Preference Home–Auber93 und Victoire Berteau von Cofidis. Malou Eisen von VolkerWessels wird mit demselben Rückstand Vierte. Kein Fotofinish. Kein Warten auf die Entscheidung der Jury. Gabriela gewinnt mit Abstand. Velo-Club.net – Actualité cyclisme

Zieleinfahrt und nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung dann der Sieg für Gabriela Guerra

VIER PROTEAMS – DOCH GANZ OBEN STEHEN WIR!

Wie viel dieser Sieg wert ist, zeigt der Blick auf die Konkurrenz. Cofidis, St Michel–Preference Home–Auber93, VolkerWessels und Ma Petite Entreprise gehören 2026 zu den UCI Women’s ProTeams. Sie stehen damit in der Teamhierarchie eine Stufe über unserer Continental-Kategorie. Alle vier Mannschaften sind im Aufgebot dieser Mirabelle Classic vertreten.

Und es sind nicht nur bekannte Trikotnamen: Die drittplatzierte Victoire Berteau gewinnt 2023 die französische Straßenmeisterschaft und holt im selben Jahr zwei WM-Bronzemedaillen auf der Bahn. Internationale Erfahrung steht hier reichlich an der Startlinie. Gerade deshalb bedeutet uns dieses Ergebnis so viel. Wir messen uns mit höherklassigen Mannschaften – und Wheel Divas entscheidet das Rennen für sich.

Fenja Gerpott, Madeleine Wasserbaech, Malin Bruhns, Gabriela Guerra, Jan Meus v.l.n.r (Wheel Divas) bei   Mirabelle Classic 2026
Teamvorstellung: Fenja Gerpott, Madeleine Wasserbaech, Malin Bruhns, Gabriela Guerra, Jan Meus v.l.n.r

ZU ZWEIT VORNE – MALIN ERÖFFNET, MADDY BEREITET VOR, FENJA ARBEITET, GABRIELA VOLLENDET!

Wir warten bei diesem Saisonfinale nicht darauf, dass die großen Teams bestimmen, wie die Mirabelle Classic gefahren wird.

Schon früh setzt Malin Bruhns einen offensiven Akzent. Das Signal ist klar: Wir wollen dieses Rennen nicht nur überstehen. Wir wollen es mitgestalten. Dann beginnt die Phase, in der aus offensivem Fahren ein konkreter Plan wird.


Madeleine Wasserbaech bekommt einen klaren Auftrag: Gabriela vor der zweiten Bergwertung nach vorne bringen und ihr die Ausgangsposition für eine Attacke verschaffen. Rund fünf Kilometer vor dem Anstieg übernimmt Maddy vorne das Tempo. Gabriela sitzt direkt an ihrem Hinterrad. Malin fährt unmittelbar daneben und hilft dabei, Gabriela zu schützen. Fenja befindet sich zu diesem Zeitpunkt bereits weiter vorne im Rennen.

Neben Madeleine arbeitet ein ProTeam im Wechsel. Maddy fährt dagegen praktisch allein vorne und hält das Tempo sehr hoch. Dann geht es links in den Berg. Jetzt kommt der entscheidende Moment. Maddy geht für rund 40 Sekunden voll ins Maximum. Gabriela bleibt an ihrem Hinterrad.

„Mein Job war, Gabi zu helfen, damit sie attackieren kann.“

Madeleine schaut zurück – und sieht, dass hinter Gabriela die Lücke aufgegangen ist.


Gabi nutzt die Lücke und entscheidet hier das Rennen für sich.  📷 livestream
Gabi nutzt die Lücke und entscheidet hier das Rennen für sich. 📷 livestream

Maddy nimmt heraus. Gabriela fährt weiter. Und genau hier beginnt aus unserem Mannschaftsplan der Angriff, der das Rennen verändert. Gabriela nutzt die vorbereitete Lücke und fährt nach vorne in die entscheidende Rennsituation. Für Madeleine ist die Arbeit damit praktisch getan. Sie hat ihre Kräfte bewusst für diese eine Aufgabe eingesetzt. Später wird sie außerhalb des Zeitlimits geführt. Doch diese Ergebniszeile erzählt nicht annähernd, was ihr Rennen für uns bedeutet.

„Ich hab alles für sie gegeben.“

Genau so sieht Helferarbeit im Radsport aus: Die entscheidende Leistung steht nicht immer dort, wo später die Platzierung erscheint. Vorne wartet bereits Fenja Gerpott. Damit haben wir in der entscheidenden Phase gleich zwei Divas vorne: Gabriela und Fenja.


Gabriela Guerra und Fenja GErpott  im Wheel-Divas-Trikot bei der Mirabelle Classic 2026 in Frankreich. . Frauenradsport.  📷
Die Spitzengruppe. Fenja holt Wasser für Gabriela. Teamwork 📷 livestream

Und auch jetzt endet die Teamarbeit nicht. Im Livestream ist zu sehen, wie Fenja zurück zum Begleitfahrzeug fährt, Verpflegung holt und Gabriela ihre Flasche wieder nach vorne bringt. Während hinter ihnen gerechnet, organisiert und nachgeführt wird, sind wir vorne doppelt vertreten.

Dann kommt Gabrielas Moment. Sie attackiert. Aus der Spitzengruppe wird ein Solo.

Und plötzlich ging es nicht mehr darum, ob wir bei diesem UCI-1.2-Rennen ein gutes Ergebnis holen. Jetzt ging es um den Sieg.

so sportlicher Leiter Sina Päske später


Und Gabriela zieht dann durch. Hinter ihr müssen die ProTeams reagieren. Doch die Lücke bleibt bestehen. Kilometer um Kilometer. Bis Bouxières-aux-Chênes.

Gabriela Guerra im Wheel-Divas-Trikot bei der Mirabelle Classic 2026 in Frankreich. Sieger. Frauenradsport.  📷 Theo Sandoval.
Gabriela Guerra gewinnt (Wheel Divas) die Mirabelle Classic 2026 mit 1:03 Minuten Vorsprung vor Emilie Morier und Victoire Berteau.📷 Theo Sandoval

Nach 2:51:40 Stunden fährt Gabriela Guerra allein über die Ziellinie. Erst 1:03 Minuten später folgen Emilie Morier von St Michel–Preference Home–Auber93, Victoire Berteau von Cofidis und Malou Eisen von VolkerWessels im Kampf um die nächsten Plätze.


Doch unser Rennen endet nicht mit Gabrielas Jubel.


Fenja bringt nach ihrer Arbeit an der Spitze noch Platz 18 ins Ziel. Jana fährt auf Rang 22 und sorgt damit für ein weiteres Top-25-Ergebnis. Malin Bruhns erreicht nach ihrer frühen offensiven Rennphase Rang 70. Madeleine beendet ihren Tag zwar außerhalb des Zeitlimits – aber nachdem sie ihre Kräfte genau dort eingesetzt hat, wo sie für die Mannschaft am wertvollsten sind.


Für uns erzählt die Mirabelle Classic deshalb sehr viel mehr als nur: „Gabriela Guerra – Platz 1.“

Malin eröffnet offensiv. Madeleine bereitet die entscheidende Attacke vor. Fenja arbeitet in der Spitzengruppe und übernimmt die Versorgung. Jana kämpft bis in die Top 25. Und Gabriela vollendet. Durch diese Teamleistungen werden auch alle Wertungstrikot gewonnen.

  • Gabriela Guerra gelbes Trikot Gabriela Guerra
  • Gabriela Guerra im Bergtrikot
  • Gabriela Guerra Grünes Sprinttrikot

Wir wollen Erfolge gemeinsam feiern, nicht nur die Fahrerin auf dem Podest.

so Sportlicher Leiter Sina Päske.


Dazu gehören die Teamkolleginnen genauso wie die sportliche Leitung, Mechanik, Betreuung und alle, die unseren Rennbetrieb ermöglichen. Der Dank richtet sich am Sina Päske (Sportliche Leitung) und also auch an Jan Carlsen (Mechanik), Andreas Werther und Arnd Bruhns (Vorbereitung und Betreuung) sowie die vielen kleinen Helfer im Hintergrund wie u.a. Christine Mähler, David Paustian und sein Mechanikerteam und nicht zuletzt Andreas Lingott für die Sicherstellung der Logistik und v.a.m.


Gabriela verdient den Applaus für ihren Sieg. Genaus und Dank gilt auch der ganzen Mannschaft. Denn hinter einem internationalen Rennprogramm stehen Vorbereitung, Material, Reisen und viele Menschen, deren Arbeit auf keiner Ergebnisliste auftaucht.



220 UCI-PUNKTE – UND EIN STARKES ERSTES CTW-JAHR

Noch vor zwei Wochen sorgt Stephanie Meder mit Platz 14 beim Women’s Cycling Grand Prix Region Stuttgart nach dem Teamsieg der Rad-Bundsliga für ein starkes internationales Ergebnis. Jetzt folgt der Sieg in Lothringen. Unser erstes Continental-Jahr liefert damit nicht nur Erfahrungen, sondern Resultate. Wheel Divas .Mit dem Sieg bei der Mirabelle Classic wächst unsere Saisonbilanz auf 220 UCI-Punkte.

National schließen wir 2026 mit dem Sieg in der Rad-Bundesliga, der Bergwertung und Platz eins und zwei in der U23-Wertung ab. International kommen auch zu letzt noch starke Ergebnisse dazu. Für unser erstes Jahr als UCI Women’s Continental Team ist das eine klare Standortbestimmung: National Spitze. International konkurrenzfähig.

Fans wollen Trinkflaschen und jede Menge Autogramme. Hier Fenja Gerpott.
Fans wollen Trinkflaschen und jede Menge Autogramme. Hier Fenja Gerpott.

Für uns ist dieser Saisonabschluss deshalb auch Motivation für die nächste Vorbereitung. Wir wissen, wie viel Arbeit noch vor uns liegt. Aber wir nehmen etwas mit, das uns niemand mehr nehmen kann: die Gewissheit, auf internationaler Bühne nicht nur mitfahren, sondern gewinnen zu können.

Heute gehört der Jubel Gabriela Guerra. Und allen Wheel Divas, die diesen Weg mitgehen.

Saisonfinale? Ja. Schluss mit unseren Ambitionen? Ganz bestimmt nicht.


Wheel Divas überlassen nichts dem Zufall


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