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🇩🇪 WIR SIND WIEDER DIE NR. 1! WHEEL DIVAS HOLEN SICH DEN BUNDESLIGA-TITEL ZURÜCK

6. Sept.
8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

2024 Sieger. 2025 Vizemeister. 2026 wieder ganz oben!

Beim großen Finale der MÜLLER | Die lila Logistik Rad-Bundesliga in Bad Dürrheim holen wir uns den Mannschaftstitel zurück.

Doch damit nicht genug. Corinna Lechner gewinnt die Bergwertung. Madeleine Wasserbaech und Paula Gloning sichern uns Platz eins und zwei in der U23-Wertung. Drei Tage. Vier große Erfolge. Ein überragendes Team.

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DER RIDERMAN: EIN GANZES WOCHENENDE VOLLER RADSPORT

Bad Dürrheim war vom 4. bis 6. September erneut das Zentrum des deutschen Frauen- und Nachwuchsradsports. Der RiderMan wurde 2026 zum 26. Mal ausgetragen; ist längst weit mehr als ein klassisches Etappenrennen. Auf vollständig gesperrten Straßen kamen vier Rennformate zusammen: das dreitägige RiderMan-Etappenrennen, die Frauen- und Juniorinnen-Bundesliga, Deutsche Meisterschaften sowie internationale U17-Sichtungsrennen. Hinzu kamen ein eigenes Sonntagsrennen für Tagesstarter, der Kids-Day und das Jan Ullrich Cycling Festival. Teile des Wochenendes wurden live übertragen. (Riderman)

Wheel Divas Cycling Team nach dem Sieg der Rad-Bundesliga 2026 beim RiderMan in Bad Dürrheim
Sieg Rad-Bundesliga 2026📷Julius Päske

Für uns war das Rahmenprogramm allerdings Nebensache; waren nicht zum Zuschauen in den Schwarzwald gekommen. Drei Rennen lagen vor uns, die unterschiedlicher kaum sein konnten:

  • am Freitag 16,1 Kilometer Einzelzeitfahren mit 226 Höhenmetern,

  • am Samstag 103,6 Kilometer und 1.399 Höhenmeter sowie

  • am Sonntag weitere 95,6 Kilometer und 1.390 Höhenmeter.

Der Samstag war zugleich die Deutsche Bergmeisterschaft der Elite-Frauen, U23 und Juniorinnen. Insgesamt bedeutete das für uns 215,3 Kilometer und 3.015 Höhenmeter – und jeder einzelne Lauf zählte separat für die Bundesliga-Gesamtwertung. (Riderman)

Der RiderMan mit Orga-Chef Rik Sauser ist dafür die passende Bühne. Start und Ziel liegen in Bad Dürrheim, dazwischen geht es über die Baar, über schmale Straßen, schnelle Abfahrten und kurze, steile Anstiege. Wer also hier gewinnen will, braucht Zeitfahrstärke, Bergfestigkeit, taktische Disziplin und ein Team, das drei Tage ohne Aussetzer arbeitet.


PUNKTGLEICH INS FINALE – UND NUR EIN ZIEL

Vor Bad Dürrheim war die Ausgangslage brutal einfach. Wheel Divas und LKT lagen punktgleich an der Spitze der Mannschaftswertung. Aus den später veröffentlichten Tageswertungen ergibt sich: Beide Teams gingen mit jeweils 185 Punkten in das Finale. Drei Rennen mussten entscheiden, wer die Bundesliga 2026 gewinnt. (Rad-Bundesliga)

Wir wussten zugleich, dass nahezu alle Teams noch einmal mit starken und breiten Aufgeboten antreten würden. REMBE | rad-net women kam mit international erfahrenen Fahrerinnen. LKT wollte den Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Andere Mannschaften hatten ebenfalls Fahrerinnen für Tagesergebnisse und Wertungspunkte aufgestellt.

Unsere Antwort darauf war nicht vorsichtig.

Sie war eindeutig.

„Wir haben nur den Sieg als Ziel.Wir wollten den Titel zurück."

Nicht Platz zwei sichern. Nicht auf Fehler der Konkurrenz hoffen. Nicht rechnen, bevor überhaupt gefahren wurde. Wir wollten den Titel zurück.



FREITAG: GABRIELA GUERRA BRAUCHT KEIN ZEITFAHRRAD

Der erste Schlagabtausch kam gegen die Uhr. 16,1 Kilometer. 226 Höhenmeter. Jede Fahrerin allein. Keine Mannschaftstaktik, kein Windschatten, kein Verstecken.

Katharina Palm von REMBE | rad-net women setzte in 22:50,750 Minuten die Bestzeit. Gabriela Guerra hatte kein Zeitfahrrad zur Verfügung. Also fuhr sie mit ihrem Straßenrad. Und wurde Siebte in 23:50,860 Minuten. Damit verlor sie trotz des materiellen Nachteils nur gut eine Minute auf die Siegerin und ließ einen Großteil des Feldes hinter sich. Fenja Gerpott wurde Elfte, Madeleine Wasserbaech Zwölfte und Inka Tulowitzki Fünfzehnte. Vier Wheel Divas lagen damit unter den besten 15 des Tages. (Rad-Bundesliga)

Ich zu Gabriela Guerra:

sensationelle Zeit!
Gabriela Guerra vom Wheel Divas Cycling Team beim RiderMan 2026 in Bad Dürrheim. 📷 Julius Päske
Gabriela Guerra mit starkem Zeitfahren. 📷 Julius Päske

Entscheidend war aber nicht nur das Einzelresultat. Die drei besten Wheel-Divas-Ergebnisse reichten für Platz zwei in der Tagesmannschaftswertung und 25 Punkte. LKT wurde nur Vierter und erhielt 18 Zähler. (Rad-Bundesliga)

Punktgleich waren wir angereist. Mit sieben Punkten Vorsprung gingen wir ins Bett. Das war gut. Aber es war noch gar nichts entschieden.

Wheel Divas Cycling Team bei Teambesprechung beim  RiderMan 2026 in Bad Dürrheim. 📷 Julius Päske
Teambesprechung. 📷 Julius Päske

FREITAGABEND: DER PLAN FÜR DEN GROSSEN SCHLAG

Nach dem Zeitfahren wurde nicht lange gefeiert: Wir analysierten das Rennen, rechneten die Punkte und besprachen den Samstag. Auf der Strecke warteten 103,6 Kilometer, sechs Bergwertungen und vier Sprintwertungen. Bereits nach fünf Kilometern ging es in Aasen über 600 Meter mit mehr als acht Prozent Steigung. Später folgten Riedböhringen, Fürstenberg, Öfingen und der Lupfen. Der höchste Punkt lag bei 847 Metern.

Unser Plan: Gabriela Guerra sollte angreifen. Wir kennen ihre Leistungswerte. Wir wissen, wie viel Druck sie auf das Pedal bringt. Wir wissen auch, dass sie über lange Zeit ein hohes Tempo allein halten kann.

Nur eines war anders abgesprochen. Gabriela Guerra sollte spät attackieren.



SAMSTAG: GABRIELA GUERRA GREIFT AN – VIEL ZU FRÜH!

Dann fiel der Startschuss. Und Gabriela Guerra wartete nicht. Sie ging früh. Sehr früh. Früher, als es unser Plan vorgesehen hatte. Was zunächst wie ein enormes Risiko aussah, wurde zur Fahrt des gesamten Wochenendes. Gabi (Gabriela Guerra) setzte sich allein an die Spitze und blieb dort. Mehr als 70 Kilometer fuhr sie ohne Begleitung vor dem Feld und den Verfolgern.

Wheel Divas Cycling Team bei Teambesprechung beim  RiderMan 2026 in Bad Dürrheim. 📷 Julius Päske
Gabriela Guerra auf ihrem Soloritt 📷 Julius Päske

Hinter ihr formierte sich eine sechsköpfige Verfolgerinnengruppe. Noch weiter dahinter lag das Hauptfeld bereits deutlich zurück. (Rad-Bundesliga)


Für Gabi war es ein zweites Einzelzeitfahren innerhalb von 24 Stunden. Nur dieses Mal dauerte es fast drei Stunden.Kein Windschatten. Keine Teamkollegin an ihrer Seite. Keine Möglichkeit, sich für einige Sekunden im Feld zu verstecken. Vorne musste sie jede Kurve, jeden Anstieg und jeden Kilometer selbst fahren. Im Begleitfahrzeug begann die Zitterpartie. Reicht der Vorsprung?

Wheel Divas Cycling Team bei Teambesprechung beim  RiderMan 2026 in Bad Dürrheim. 📷 Julius Päske
Tosender Applaus für Gabriela Guerra📷 Julius Päske

Kommen die Verfolgerinnen näher? War die Attacke doch zu früh? Gabi gab die Antwort auf der Straße. Nach 2:47:37 Stunden erreichte sie Bad Dürrheim allein. Ronja Eibl und Lea Fuchs folgten 53 Sekunden später. Das Hauptfeld verlor mehr als sechs Minuten. Der Solosieg war perfekt. (Rad-Bundesliga)

Wheel Divas Cycling Team Gabriela Guerra beim  RiderMan 2026 in Bad Dürrheim. 📷 Julius Päske
Gabriela Guerra siegt nach 70km Soloritt . 📷 Julius Päske


SIEG! UND HINTER GABI WIRD WEITERGEARBEITET

Der Sieg von Gabriela Guerra war das große Bild des Samstags. Doch die Bundesliga-Mannschaftswertung wird nicht von einer einzelnen Fahrerin gewonnen.

Hinter unserer Solosiegerin kämpften Fenja Gerpott und Jana Meus um jede Position. Madeleine Wasserbaech verteidigte ihre Führung in der Nachwuchswertung. Malin Bruhns, Paula Gloning und die weiteren Fahrerinnen mussten ihre Aufgaben erfüllen und das Rennen kontrolliert beenden.

Am Ende reichten unsere Platzierungen für den Sieg in der Tagesmannschaftswertung. (Rad-Bundesliga)

30 Punkte für die Wheel Divas.

LKT wurde Sechster und erhielt 15 Punkte. Aus sieben Punkten Vorsprung wurden 22. Der große Schlag war gelungen. (Rad-Bundesliga)

Wheel Divas Cycling Team Finale. Schwere Etappe und genau die richtige für Jana Meus in der Spitzengruppe   beim  RiderMan 2026 in Bad Dürrheim. 📷 Julius Päske
Finale. Schwere Etappe und genau die richtige für Jana Meus in der Spitzengruppe 📷 Julius Päske

SONNTAG: 22 PUNKTE VORSPRUNG – ABER KEINE EHRENRUNDE

Am Sonntagmorgen waren wir dem Titel ganz nah. Aber im Radsport können 22 Punkte schnell verschwinden. Ein Sturz. Ein Defekt. Eine falsche Gruppe. Drei Fahrerinnen zur falschen Zeit hinter einem Loch – und die gesamte Rechnung kippt.

Vor uns lagen noch einmal 95,6 Kilometer und 1.390 Höhenmeter. Auf dem Programm standen vier Bergwertungen und drei Sprintwertungen. Besonders der Lupfen verlangte alles: 1,2 Kilometer mit durchschnittlich 9,2 Prozent Steigung. Später folgten Öfingen und Pfohren. (Riderman)

Unsere Taktik war deshalb klar: gefährliche Attacken mitgehen, in den wichtigen Gruppen vertreten sein und Madeleine Wasserbaech sicher ins Ziel bringen. Ihr Nachwuchstrikot sollte nicht verloren gehen.

Wheel Divas Cycling Team Finale. Renndienstwagen Christoph Campana, Christian Fröhlich (Mechaniker) und Christine Mähler beim  RiderMan 2026 in Bad Dürrheim. 📷 Julius Päske
Finale. Der Plan geht auf. Gute Laune im Auto 📷 Julius Päske

Auch dieser Plan ging auf! Ronja Eibl gewann das Rennen vor Lea Fuchs und Edda Bieberle. Die dreiköpfige Spitzengruppe hatte sich etwa zur Rennhälfte gebildet. Dahinter fuhr Jana ein starkes Finale und wurde Siebte. Maddy (Madeleine Wasserbaech) erreichte Platz 20, Malin Bruhns Platz 30 und Fenja Gerpott Platz 35. (Rad-Bundesliga)



Damit wurden wir Dritte der Tagesmannschaftswertung und erhielten 21 Punkte. LKT kam auf Rang fünf und bekam 16 Punkte. Noch einmal fünf Zähler gewonnen.

„Das Team hat zusammengearbeitet. Jeder hat seine Aufgabe erfüllt.“

Dann kam die Endabrechnung.

Wheel Divas Cycling Team Finale. So stolz! Sina Päske ( 1. CEO), Christoph Campana (Sponsor), Christine Mähler (Staff Wheel Divas) beim  RiderMan 2026 in Bad Dürrheim. 📷 Julius Päske
So stolz! Sina Päske ( 1. CEO), Christoph Campana (Sponsor), Christine Mähler (Staff Wheel Divas) 📷 Julius Päske

261 PUNKTE! DIE KRONE IST ZURÜCK

  • Wheel Divas Cycling Team: 261 Punkte.

  • LKT-Team: 234 Punkte.

  • REMBE | rad-net women: 231 Punkte.

27 Punkte Vorsprung auf LKT. 30 Punkte Vorsprung auf REMBE. Wir sind Bundesliga-Sieger 2026.

Vor dem RiderMan lagen wir und LKT bei jeweils 185 Punkten. In Bad Dürrheim holten wir aus den drei Läufen 76 Punkte. LKT kam auf 49. Freitag nahmen wir LKT sieben Punkte ab. Samstag weitere 15.

Sonntag noch einmal fünf. 76 zu 49.

Das war kein Glückstreffer. Das war eine geschlossene Finalleistung.

Siegerehrung und Sektdusche 📷 Julius Päske

MADELEINE UND PAULA: U23-DOPPELSIEG!

Der Mannschaftstitel ist nicht unser einziger großer Erfolg. Unsere Nachwuchsfahrerinnen stehen ebenfalls ganz oben.

Madeleine Wasserbaech gewinnt die detaillierte U23-Gesamtwertung mit 845 Punkten. Paula Gloning wird mit 729 Punkten Zweite. Tomke Windelband folgt mit 649 Zählern auf Rang drei. Beide Wheel-Divas-Fahrerinnen sind Jahrgang 2007. (Rad-Bundesliga). Und so ist dieser Doppelsieg für uns keine Randnotiz. Er ist ein sportliches Signal.

Madeleine Wasserbaech sammelte ihre Punkte über die gesamte Saison: im Zeitfahren, bei Straßenrennen und in Kriterien. Paula Gloning setzte mit dritten Plätzen in Offenbach und Gießen besonders starke Akzente. Beide mussten lernen, sich in großen Feldern zu behaupten, Verantwortung zu übernehmen und unterschiedliche Rennsituationen zu lösen. (Rad-Bundesliga)

Genau das ist unser Weg.

  • Talente nicht nur melden.

  • Talente entwickeln.

  • Ihnen Rennen geben.

  • Ihnen Fehler erlauben.

Und sie Schritt für Schritt an den nationalen und internationalen Leistungssport heranführen. Platz eins und zwei in der U23-Wertung zeigen: Dieser Weg funktioniert.


Wheel Divas Cycling Team Finale. So stolz! Sina Päske ( 1. CEO), Christoph Campana (Sponsor), Christine Mähler (Staff Wheel Divas) beim  RiderMan 2026 in Bad Dürrheim. 📷 Julius Päske
Corinna Lechner im Bergtrikot Rad-Bundesliga

CORINNA LECHNER HOLT DIE BERGKRONE

Und dann ist da noch Corinna Lechner: Zwölf Punkte. Platz eins in der Gesamtwertung der Bergwertungen. Und das, obwohl sie seit 2 Monaten nicht mehr Teil unseres CTW-Teams sein darf.Sie ist ist inzwischen erfolgreich im Parasport und u.a. bei der Para-Weltmeisterschaft im US-amerikanischen Huntsville unterwegs. Gleichwohl gewinnt Corinna Lechner die saisonübergreifende Bergwertung der Rad-Bundesliga. Gabriela Guerra folgt mit fünf Zählern auf Rang vier. (Rad-Bundesliga)

Damit gehen gleich mehrere zentrale Wertungen an die Wheel Divas:

  1. Der Mannschaftstitel.

  2. Die Bergwertung.

  3. Platz eins in der U23-Wertung.

  4. Platz zwei in der U23-Wertung.

Mehr kann ein Saisonfinale kaum liefern.

Wheel Divas Cycling Team Finale. So stolz! Sina Päske ( 1. CEO), Christoph Campana (Sponsor), Christine Mähler (Staff Wheel Divas) beim  RiderMan 2026 in Bad Dürrheim. 📷 Julius Päske
Wir sagen Prost, das haben wir uns verdient! Christoph Campana (Sponsor) 📷 Julius Päske

DER TITEL WIRD NICHT NUR AUF DER STRASSE GEWONNEN

Zu diesem Wochenende gehören aber nicht nur Zeiten, Punkte und Ergebnislisten.

Dazu gehören eine gute Unterkunft und ruhige Nächte zwischen den Rennen. Vorbereitete Räder. Ersatzmaterial. Begleitfahrzeuge. Verpflegung. Flaschenübergaben. Mechaniker, die in Sekunden reagieren. Menschen, die im Hintergrund arbeiten, damit die Fahrerinnen auf der Straße ihre Leistung abrufen können.

Ich bewertete die Abläufe des Wochenendes positiv. Das Team ist gut organisiert , Mechanik und Flaschenübergaben haben funktioniert. Selbst der Defekt von Inka Tulowitzki konnte durch den schnellen Radwechsel aufgefangen werden.

Wheel Divas Cycling Team Sponsor und Freund: Dr. Christoph Campana kocht fürs Team beim  RiderMan 2026 in Bad Dürrheim. 📷 Julius Päske
Sponsor und Freund: Dr. Christoph Campana kocht fürs Team 📷 Julius Päske

SONNABEND- DER SPONSOR KOCHT

Christoph Campana (Campana & Schott) ist nicht nur leidenschaftlicher Unternehmensberater, sondern auch Freund und Sponsor und vor allem enthusiastischer Koch.

Und dann war da noch Christoph Campana. Unser Hauptsponsor Campana & Schott begleitete uns an allen drei Tagen. Er war nicht nur bei Start und Ziel zu sehen. Er fuhr im Begleitfahrzeug mit, erlebte die Flaschenübergaben und war mitten im Team. Das vielleicht schönste Bild dieses Wochenendes entstand am Samstagabend.

Nach dem Solosieg von Gabriela Guerra stand Christoph Campana für uns am Herd und bekochte die Mannschaft. Diese Herausforderung gelang vorzüglich: Gutes Essen für den finalen Tag morgen und die vielen Geschmäcker und Vorlieben unter einen Hut zu bekommen. Nach Team- und Taktikbesprechung gings 21:30 Uhr für die Fahrerinnen mit vollem Bauch ins Bett. Die Staffrunde ging wie üblich am letzten Bundesligaabend deutlich länger.

  • Kein Fototermin.

  • Keine Inszenierung.

  • Einfach machen.

Das ist nicht selbstverständlich und bedeutet uns viel

Inka Tulowitzki, Dieke Hendriks, Paula Gloning, Jette Aelken, Maddy Wasserbaech , Wheel Divas, Frauenradsport, Berlin
Sieg der Rad-Bundesliga

2024 SIEGER. 2025 VIZE. 2026 WIEDER NUMMER 1!

Dieser Titel schließt einen Kreis. 2024 gewannen wir die Rad-Bundesliga mit 295 Punkten. LKT wurde mit 276 Zählern Zweiter. 19 Punkte Vorsprung für die Wheel Divas. (Rad-Bundesliga)

2025 kam die Antwort von LKT. 188 Punkte bedeuteten den Titel. Wir mussten uns mit 171 Punkten und der Vizemeisterschaft zufriedengeben. (Rad-Bundesliga)

2026 schlagen wir zurück. 261 Punkte. 27 Punkte vor LKT. 30 vor REMBE. Dazu die Bergwertung und der U23-Doppelsieg.

Das ist keine Momentaufnahme. Es ist das Ergebnis einer Entwicklung über Jahre.


Inka Tulowitzki, Dieke Hendriks, Paula Gloning, Jette Aelken, Maddy Wasserbaech , Wheel Divas, Frauenradsport, Berlin
Sieg der Rad-Bundesliga

DIESER TITEL GEHÖRT ALLEN

  • Dieser Titel gehört unseren Fahrerinnen.

  • Der sportlichen Leitung.

  • Den Mechanikern und Betreuern.

  • Den Menschen in den Begleitfahrzeugen.

  • Unseren Familien und Helfern.

  • Unseren Partnern und Sponsoren.

Ein Bundesliga-Titel entsteht nicht erst auf der Zielgeraden von Bad Dürrheim. Er entsteht in Trainingsplänen, Werkstätten, Autos und Unterkünften. Bei taktischen Besprechungen. Bei Flaschenübergaben. Bei schnellen Radwechseln. In Momenten, in denen eine Fahrerin mehr als 70 Kilometer allein an der Spitze fährt – und in Momenten, in denen andere dahinter ihre eigene Aufgabe erfüllen.

Wir fahren mit dem Titel zurück nach Berlin. Mit einem breiten Lächeln. Mit neuem Selbstvertrauen. Und mit dem Wissen: Unser Weg stimmt.

Lange ausruhen werden wir uns trotzdem nicht. Sina Päske hat die Stimmung vor den nächsten internationalen Aufgaben passend beschrieben:

„Mit viel Lust auf Angriff und auf Krawall gebürstet.“

so Rolf Aldag im Rahmen der Tour de France Übertragung auf Eurosport.


WHEEL DIVAS SIND BUNDESLIGA-SIEGERINNEN 2026!

Die Krone ist zurück. Und wir sind noch nicht fertig


Wheel Divas überlassen nichts dem Zufall


Marken des Wheel Divas Cycling Team und des Vereins

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