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🇩🇪 WELTKLASSE-GP! STEPHANIE MEDER RAST FÜR WHEEL DIVAS AUF PLATZ 14

vor 2 Tagen
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 6 Stunden

Erstes Jahr als UCI Women’s Continental Team – und schon ganz vorne unter den Continental-Teams: Stephanie Meder fährt beim Women’s Cycling Grand Prix Region Stuttgart auf Platz 14. Vor ihr landen ausschließlich Fahrerinnen aus WorldTeams und ProTeams. Damit ist Stephanie die bestplatzierte Fahrerin eines UCI Women’s Continental Teams im gesamten Rennen. Und das auf einem brutalen Kurs: rund 135 Kilometer, 1.720 Höhenmeter, vier Bergwertungen und kurze Rampen mit mehr als acht Prozent.


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WORLDTOUR-ALARM IN TAMM!

  1. September 2026. Tamm wird zum Radsport-Zentrum.

Am Vormittag gehören die gesperrten Straßen beim ADAC Brezel Race Region Stuttgart Tausenden Hobby-Radsportlerinnen und -radsportlern. Danach übernimmt die internationale Frauen-Elite.

Stephanie Meder (Wheel Divas) umzingelt von WorldTour- Teams beim  Women’s Cycling Grand Prix 2026 📷Julius Päske
Wheel Divas umzingelt von der Weltspitze 📷Julius Päske

Der Women’s Cycling Grand Prix Region Stuttgart gehört zur UCI Women’s ProSeries. Das ist die zweithöchste internationale Rennkategorie direkt unterhalb der Women’s WorldTour.

Für uns ist genau das die Messlatte, die wir gesucht haben.

2026 fahren die Wheel Divas erstmals als UCI Women’s Continental Team. In Tamm stehen wir plötzlich mit Mannschaften und Fahrerinnen an derselben Startlinie, die sonst Tour de France Femmes, Paris-Roubaix, Weltmeisterschaften und die größten Rundfahrten des Frauenradsports prägen.

Jetzt zählt keine Theorie mehr. Jetzt zählt die Straße.

Stephanie Meder (Wheel Divas) umzingelt von WorldTour- Teams beim  Women’s Cycling Grand Prix 2026 📷Julius Päske
Teamvorstellung vor großem Publikum 📷Julius Päske

135 KILOMETER – UND DIE BEINE BRENNEN IMMER WIEDER

Wer bei einem Rennen rund um Stuttgart an einen welligen Sonntagsausflug denkt, liegt völlig falsch.

Das Rennen geht über 135,4 Kilometer und rund 1.720 Höhenmeter. Der Kurs enthält vier Bergwertungen und führt über ständig wechselndes Terrain. Statt eines langen Alpenpasses gibt es kurze, giftige Belastungen, die immer wieder neue Spitzenleistungen verlangen.

Eine der Rampen liegt bei rund 8,6 Prozent Steigung, eine weitere bei etwa 7,1 Prozent, kurze Anstiege bis 15%.Dazu kommen schnelle Abfahrten, Positionskämpfe und drei 11,8 Kilometer lange Schlussrunden rund um Tamm, Asperg und Möglingen.

Genau diese Mischung macht das Rennen so schwer: hochdrücken, beschleunigen, abfahren, wieder antreten.

Und das bei einem Siegesschnitt von fast 40 km/h. Das ist kein Rennen, bei dem man sich einfach bis zum Finale verstecken kann. Wer hier zu oft über sein Limit gehen muss, bezahlt irgendwann die Rechnung.

Stephanie Meder (Wheel Divas) umzingelt von WorldTour- Teams beim  Women’s Cycling Grand Prix 2026 📷Julius Päske
Stephanie Meder (Wheel Divas) behauptet sich mit Platz 14 in der Spitzengruppe 📷Julius Päske

WELTMEISTERIN. ROUBAIX-SIEGERIN. TOUR-KLASSE.

Vorne wird Weltklasse gefahren.

Dominika Włodarczyk von UAE Team L’IMAD attackiert rund 31 Kilometer vor dem Ziel und zieht ihr Solo bis Tamm durch. Nach 3:26:49 Stunden gewinnt die Polin.

Elisa Balsamo wird Zweite. Die Italienerin war 2021 Straßen-Weltmeisterin.

Auf Rang vier kommt Franziska Koch. Wenige Monate zuvor gewinnt sie Paris-Roubaix Femmes 2026 im legendären Velodrom von Roubaix.

Dazu stehen Fahrerinnen wie Eleonora Gasparrini, Chiara Consonni, Karlijn Swinkels, Cecilie Uttrup Ludwig, Loes Adegeest und Liane Lippert im vorderen Bereich der Ergebnisliste.

Das ist die Gesellschaft, in der Stephanie Meder an diesem Sonntag fährt.

Die vollständige Rangliste gibt es beim Ergebnisdienst des Women’s Cycling Grand Prix.


UND DANN KOMMT STEPHANIE!

Stephanie erreicht das Ziel 53 Sekunden hinter Siegerin Włodarczyk.

Nur sieben Sekunden fehlen zur Zweitplatzierten Balsamo. Gerade einmal vier Sekunden trennen sie von der Gruppe um Linda Riedmann, Cecilie Uttrup Ludwig und Loes Adegeest.

Das Entscheidende folgt beim Blick auf die Teamzugehörigkeiten:

Vor Stephanie stehen ausschließlich Fahrerinnen aus UCI Women’s WorldTeams oder UCI Women’s ProTeams.

Die nächste Fahrerin eines UCI Women’s Continental Teams folgt erst auf Rang 18.

Damit ist Stephanie Meder die bestplatzierte CTW-Fahrerin des gesamten Rennens! Diese Formulierung ist wichtig: Das beste Einzelergebnis einer Continental-Fahrerin gehört an diesem Tag den Wheel Divas.

Im ersten CTW-Jahr. Bei einem 1.Pro-Rennen. Gegen dieses Feld. Das darf man einordnen.


106 STARTEN – 42 KOMMEN NICHT DURCH

Wie hart der Tag wirklich ist, zeigt eine andere Zahl.

106 Fahrerinnen nehmen das Rennen auf.

Nur 64 werden im Ziel klassiert.

42 scheiden aus.

Fast 40 Prozent des Feldes schaffen es nicht bis zur Ziellinie.

Und dabei trifft es nicht nur kleine Teams. Auch Fahrerinnen großer internationaler Mannschaften beenden das Rennen vorzeitig.

Unsere Bilanz:

Stephanie Meder erreicht Rang 14.

Gabriela Guerra kommt als 60. ins Ziel.

Jana Meus folgt auf Platz 61.

Fenja Gerpott wird 64.

Lea Waldhoff und Madeleine Wasserbaech müssen das Rennen vorzeitig beenden.

Vier unserer sechs gestarteten Fahrerinnen erreichen damit das Ziel. Das entspricht 66,7 Prozent. Im gesamten Feld liegt die Quote bei 60,4 Prozent.

Das macht hintere Platzierungen nicht automatisch zu Spitzenergebnissen. Aber es zeigt, welche physische und taktische Belastung dieses ProSeries-Rennen erzeugt.

Stephanie Meder (Wheel Divas) umzingelt von WorldTour- Teams beim  Women’s Cycling Grand Prix 2026 📷Julius Päske
Sportliche Leitung Christine Mähler beim Flaschenübergabe 📷Julius Päske

UNSER ERSTES CTW-JAHR BEKOMMT DIE NÄCHSTE ZAHL

Stephanie Meders Ergebnis kommt nicht aus dem Nichts. 2026 liefert sie bereits international starke Resultate. Sie gewinnt das Einzelzeitfahren der Gracia, beendet die Rundfahrt als Gesamtvierte, wird Fünfte bei der Tour de Feminin und Siebte bei der Alpes Grésivaudan Classic.

Stuttgart hebt diese Entwicklung auf eine neue Ebene.

Nicht, weil wir uns nach einem Rennen mit WorldTeams gleichsetzen.

Deren Budgets, Personalstrukturen, Rennprogramme und Erfahrung sind eine andere Dimension.

Aber auf der Straße gibt es irgendwann keine Organigramme und Präsentationen mehr.

Dann zählt, wer mitfährt. Wer die Selektion übersteht. Und wer am Ende vorne in der Ergebnisliste steht.

Für uns liefert Tamm deshalb eine klare Standortbestimmung:

  1. Wir sind im internationalen Profiradsport angekommen.

  2. Und der nächste Schritt hat längst begonnen.


Eine Woche vorher gewinnen wir in Bad Dürrheim die Rad-Bundesliga. Jetzt stehen wir in Tamm neben Teams wie UAE Team L’IMAD, Lidl-Trek, FDJ United-SUEZ, Canyon//SRAM, Movistar und Liv AlUla Jayco.

Genau dieser Kontrast beschreibt unser Jahr 2026: National wollen wir gewinnen. International wollen wir lernen, bestehen – und Schritt für Schritt näherkommen!

Wir wissen, dass zwischen einem jungen Continental Team und den großen WorldTeams Welten liegen: Budgets, Personal, Rennprogramme, Infrastruktur und Erfahrung.

Aber an diesem Sonntag zählt nur die Straße.

Fanbase allenthalben an der Strecke, hier mal für Gabriela Guerra Wheel Divas  📷Julius Päske Women’s Cycling Grand Prix 2026 📷Julius Päske
Fanbase allenthalben an der Strecke, hier mal für Gabriela Guerra 📷Julius Päske

WHEEL DIVAS SIND ANGEKOMMEN – UND WOLLEN MEHR

Wir überschätzen dieses Ergebnis nicht. Ein 14. Platz und Platzierung im Mittelfeld machen uns noch nicht zum WorldTeam. Aber er zeigt, dass unser Weg funktioniert. Von der Bundesliga in die UCI-Rennen. Von nationalen Erfolgen in internationale Felder. Von der Teilnahme zu Resultaten.

Stuttgart liefert dafür die nächste Zahl: Und die gefällt uns ziemlich gut.

Stephanie Meder (Wheel Divas) umzingelt von WorldTour- Teams beim  Women’s Cycling Grand Prix 2026 📷Julius Päske
Stephanie Meder (Wheel Divas) behauptet sich mit Platz 14 in der Spitzengruppe 📷Julius Päske

Wheel Divas überlassen nichts dem Zufall


Marken des Wheel Divas Cycling Team und des Vereins

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