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🇩🇪 Berlins Everest: Wheel Divas Evolve gewinnt mit Team 2 bei Challenge am Teufelsberg

Aktualisiert: 19. Juli

8.848 Höhenmeter. Ein Berliner Berg. Zwei Teams. Und immer wieder dieselbe Frage: noch einmal hoch? Bei der Radical Women of Cycling x Team Standert Women Everesting Challenge am Teufelsberg wurde aus einem Community-Ride ein echter Belastungstest. Mittendrin: Wheel Divas Evolve – und am Ende sogar im Siegerteam.

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 Standert Everesting Team Challenge

Das war keine normale Samstagsrunde

Samstag, 4. Juli 2026. Berlin. Teufelsberg. Start um 10 Uhr.

Schon die Idee klingt einfach – und genau deshalb brutal: Ein Team muss gemeinsam die Höhe des Mount Everest sammeln. 8.848 Höhenmeter. Nicht irgendwo in den Alpen, sondern direkt in Berlin. Der Teufelsberg wird so oft gefahren, bis die Höhenmeter voll sind.

Das Format kam aus der Radical Women of Cycling Reihe, organisiert von Standert Bicycles gemeinsam mit Team Standert Women und MAAP. Der Gedanke dahinter war klar: kein Einzelkampf, keine Soloshow, sondern Klettern, Teamarbeit, gegenseitige Ermutigung und gemeinsame Anstrengung. Für Wheel Divas Evolve war das genau der richtige Rahmen.

Wheel Divas Evolve bei der Everesting Team Challenge am Teufelsberg in Berlin,Team standert
Shelly Melicchio und Dieke Hendriks (Wheel DIvas) links 📷 Team Standert

Teufelsberg: kurz, hart, ehrlich

Der Teufelsberg ist kein Alpenpass. Aber wenn man ihn wieder und wieder fährt, wird er sehr schnell sehr ehrlich.

Hochfahren. Oben wenden. Runterrollen. Wieder anfahren. Wieder hoch. Wieder Druck auf dem Pedal. Genau diese Wiederholung macht die Challenge hart. Nicht die eine Runde entscheidet. Sondern die Bereitschaft, nach jeder Abfahrt wieder neu in den Anstieg zu gehen. Das ist mental fast genauso schwer wie körperlich. Der Berg bleibt gleich. Nur die Beine werden schlechter.


Aus fünf geplanten Teams werden zwei echte Teams

Offiziell war das Format größer gedacht: mehrere Teams, jeweils mit einer Fahrerin von Team Standert Women, gemeinsame Höhenmeter, gemeinsames Ziel.

Vor Ort waren dann nicht ganz so viele Fahrerinnen dabei. Deshalb wurden nur zwei Teams gebildet. Unsere Fahrerin aus dem Wheel-Divas-Evolve-Kontext war zunächst davon ausgegangen, allein aus unserem Umfeld dabei zu sein.

Dann kam kurz vor dem Start noch Dieke dazu.

Und genau das veränderte den Tag. Aus „ich fahre da mal mit“ wurde sofort: Wir sind als Wheel Divas sichtbar. Nicht als Profiteam, nicht als Rennmaschine, sondern als Teil der Berliner Frauenradsport-Community.

Wheel Divas Evolve bei der Everesting Team Challenge am Teufelsberg in Berlin,Team standert

Immer wieder hoch. Immer wieder runter.

Gegen 10 Uhr ging es los. Dann begann die Arbeit: Teufelsberg hoch, wieder runter, wieder hoch. Runde für Runde. Höhenmeter für Höhenmeter.

Es war keine komplizierte Taktik. Keine Rennkommissäre. Keine Zielkamera. Keine UCI-Punkte. Aber es war trotzdem echter Radsport. Denn irgendwann wird aus einer Community-Challenge automatisch ein Wettkampf gegen die eigenen Beine.

Wer übernimmt Runden? Wer fährt wann? Wer kann noch einmal hoch? Wer braucht kurz Luft? Wer motiviert die anderen?

Genau darin liegt der Wert solcher Formate: Sie zeigen Teamgeist ohne offizielles Ergebnisprotokoll.


MAAP, FLINTA +1 und die Kraft der Community

Richtig stark wurde der Tag durch die Menschen am Rand.

Merit war dabei und machte Fotos. Später kam der MAAP-Group-RideFLINTA +1“ dazu – ungefähr 20 bis 30 Leute, die nicht nur zuschauten, sondern Energie auf die Strecke brachten.

Einige fuhren Runden mit hoch. Andere standen oben oder unten und feuerten an. Unten war markiert, bis wohin gefahren werden musste. Für jedes Team wurden Striche gemacht, Runde für Runde.

Das klingt nach kleinem Aufwand. Ist aber entscheidend.

Wenn du zum wiederholten Mal denselben Berg hochfährst, machen Zurufe einen Unterschied. Wenn oben jemand wartet, fährt man anders. Wenn unten jemand mitzählt, fühlt sich jede Runde wertvoll an.

So entsteht Community.

Wheel Divas Evolve bei der Everesting Team Challenge am Teufelsberg in Berlin,Team standert
Shelly Melicchio (Wheel Divas Evolve Team)

Team 2 gewinnt – mit Wheel-Divas-Beteiligung

Nach knapp zwei Stunden war die Challenge geschafft. Und dann hieß es: Team 2 hat gewonnen.

Genau in diesem Team fuhren Wheel-Divas-Evolve-Fahrerin Dieke und ich (Shelly) mit. Damit steht am Ende nicht nur Teilnahme, sondern ein kleiner, schöner Berliner Sieg.

Natürlich ist das kein Bundesliga-Ergebnis. Kein UCI-Rennen. Keine Deutsche Meisterschaft. Aber es ist ein Erfolg, der für Wheel Divas trotzdem wichtig ist. Weil er zeigt, dass unsere Struktur nicht nur aus Leistungssport besteht.

Wheel Divas ist auch Evolve. Einstieg. Community. Frauenradsport zum Anfassen. Sichtbarkeit auf Berliner Straßen.

Wheel Divas Evolve bei der Everesting Team Challenge am Teufelsberg in Berlin,Team standert
Shelly Melicchio (Wheel Divas Evolve Team)

Snacks, Kuchen, Musette – und ein Gutschein

Nach der Challenge wurde es genau so, wie solche Events sein sollten: Snacks, Softdrinks, Kuchen und selbst gebackener Kuchen.

Als Preis gab es eine Musette von Team Standert – im schönsten Berliner Radsportdeutsch auch als „Brötchenumhängetasche“ beschrieben. Dazu kam ein Gutschein für den MAAP Store in Berlin.

Das passt perfekt zu diesem Tag.

Es ging nicht um große Pokale. Es ging um Radsportkultur. Um gemeinsame Belastung. Um Frauen, die sich gegenseitig anfeuern. Um Teams, die nicht nebeneinander existieren, sondern miteinander fahren.


Warum dieser Tag für Wheel Divas wichtig ist

Für Wheel Divas ist so ein Event mehr als eine nette Randnotiz.

Wir sprechen oft über Bundesliga, UCI-Rennen, Deutsche Meisterschaften, Continental-Team und internationale Entwicklung. Das ist wichtig. Aber Frauenradsport wächst nicht nur oben in der Ergebnisliste.

Er wächst auch dort, wo Fahrerinnen zusammenkommen, sich ausprobieren, Runden sammeln, lachen, leiden, gewinnen und danach Kuchen essen.

Genau dafür steht Wheel Divas Evolve.

Nicht jede Fahrerin muss sofort in ein Profifeld. Nicht jede Ausfahrt muss ein Rennen sein. Aber jede Fahrerin braucht Orte, an denen sie sichtbar wird, stärker wird und Teil einer Szene sein kann.

Die Everesting Team Challenge am Teufelsberg war genau so ein Ort.

Fazit: Teufelsberg, Teamgeist, Sieg

Die Radical Women of Cycling x Team Standert Women Everesting Challenge war kurz, hart und richtig gut. Ein Berliner Berg. Zwei Teams. 8.848 Höhenmeter als gemeinsames Ziel. MAAP und Standert als starke Community-Partner. FLINTA +1 als Support am Berg. Wheel Divas Evolve mittendrin. Und am Ende: Team-2-Sieg mit Wheel-Divas-Beteiligung.

Das ist kein klassischer Rennbericht. Es ist ein Community-Bericht. Und vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft: Frauenradsport braucht beides – große Ergebnisse und solche Tage, an denen man gemeinsam immer wieder den Teufelsberg hochfährt.

 


Wheel Divas überlassen nichts dem Zufall


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