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Die virtuelle Vikki mit Informationen und
Berichten

Auf geht's

«Der Radsport generell und insbesondere der professionelle Frauenradsport ist für viele Frauen weltweit nicht erreichbar. Unser Ziel ist es, den Sport divers und inklusiv zu gestalten, indem vielversprechende Talente gefördert werden, die zurzeit keinen oder nur eingeschränkten Zugang zum Radsport haben.»

Teammanager Ronny Lauke, Canyon-Sram

Viki Vorzeigesportlerin | Wheel Divas | Frauenradsport

Ich bin Viki. Ich verkörpere das Leitbild der Wheel Divas. Ich möchte die Eigenschaften des gesamten Teams in mir vereinen. Ich möchte mich entwickeln, bin bereit an mir zu zielstrebig an mir zu arbeiten. Denn das Potential der Einzelnen, wird in unserem Team zur Stärke.

Du möchtest Teil meines starken Teams werden? Ich erzähle Dir, was Dich erwartet!

 

Falls Du trotzdem noch Fragen an mich und mein Team haben solltest, dann schreib mir.

Übrigens, gezeichnet hat mich die Elisa.

Du hast Lust auf leistungsorientierten Radsport?

Frauenradsport Wheel Divas | Berlin Radsport Verein | Diversität | Time Trail | Training | Mannschaftszeitfahren

WHEEL DIVAS - alles über unser Equipment, Events und die Bewerbung als Fahrerin für 2022

Team Wheel Divas

Wir sind ein Radsportverein und Team in der Rad-Bundesliga. Gemeinsam bestreiten wir wir Radsportveranstaltungen in Deutschland, Europa und hin und wider auch in weiter Ferne, wie zuletzt bei der Dubai Woman’s Tour im Februar 2020.

Außerdem möchten wir der Radsportwelt zeigen, zu welchem Fortschritt ambitionierte Frauen auf den verschiedenen Leistungsniveaus mit einer professionellen Infrastruktur und Ausstattung sowie struktureller Unterstützung fähig sind.

Wir verstehen uns als Development-Team und möchten radsportbegeisterten Frauen die Möglichkeit geben, sich unabhängig von ihrer Ausgangslage bestmöglich entwicklen zu können. Zuletzt haben wir desshalb die unterschiedlichsten Fahrerinnen im Team vereint – aufstrebende Juniorinnen, Quereinsteigerinnen aus anderen Sportarten sowie Fahrerinnen, die schon mehrere Jahre Teil des Teams sind. Neben den Fahrerinnen begleiten eine Vielzahl von Personen unser Team mit viel Engagement und Radsportleidenschaft. Unter der Leitung des Teammanagements bestehend aus Sina und Hans-Günther Päske übernimmt das „Team hinter dem Team“ zahlreiche Aufgaben in den Bereichen Sportlerinnenbetreuung, Technik, Sponsoring, Marketing, Fördermittel und Finanzen.

In der Saison 2022 möchten wir noch besser auf die individuellen Voraussetzungen unserer Fahrerinnen antworten. Deshalb werden 8 Fahrerinnen in unserer Spitzenmannschaft an der Rad-Bundesliga sowie internationale Rennen teilnehmen. Darüber hinaus wird es einen erweiterten Kader ohne Aufnahmebeschränkung geben.
Die Teams unterscheiden sich in der Leistungsfähigkeit und in Folge in Ausstattung, Betreuung und Unterstützung. Wer wann an welchen Veranstaltungen teilnehmen wird, entscheidet die Sportliche Leitung.

Dein Weg in das Team

Diese Eigenschaften solltest Du mitbringen, um Teil der Spitzenmannschaft zu werden:

  • Du bist zwischen 18 und 40 Jahren alt, wenn Du in der Spitzenmannschaft fahren möchtest. (Für den erweiterten Kader gelten keine Altersbeschränkungen.)

  • Du möchtest leistungsorientiert trainieren, mit durchschnittlich 20 Stunden/Woche je nach Trainingsplan und Vorgabe.

  • Du bist teamfähig, mutig und habe klare Ziele. Ich teile die Philosophie des Teams. Ich stehe uneingeschränkt hinter diesen Zielen, meinen eigenen und vereinbarten Vorsätzen. Ich bin mir im Klaren, dass gilt: Team first.

  • Du bestizt Durchhaltevermögen und möchtest Dich im Radsport entwickeln.

  • Ich habe eine positive Lebens- und Trainingseinstellung, bin ehrlich, offen, kritikfähig.

  • Ich bin selbstständig und reise gerne. Als Team sind wir in der Saison von März bis Oktober fast jedes Wochenende auf nationalen sowie internationalen Wettkämpfen und Trainingslagern unterwegs.

  • Ich bin zuverlässig, halte mich an einen vereinbarten Rennkalender und stimme mich regelmäßig mit der sportlichen Leitung ab.

  • Ich weiß, dass der Radsport nicht billig ist.Ich bin bereit 100-200€/Monat an Eigenbeteiligung zu leisten. Das Management versucht nach Kräften und je nach Sponsoren und öffentlicher Zuwendung alles, um den Betrag bei mir klein zu halten.

  • Ich identifiziere mich mit der Außendarstellung des Teams auf sozialen Netzwerken (Instagram, Facebook) und bin bereit, diese zu untersützen.

  • Ich kann dem Team auch über den Sport hinaus einen Mehrwert bieten und bin bereit, Aufgaben innerhalb des Teams zu übernehmen.

  • Ich bin mir bewusst, dass Radsport eine zeitliche Herausforderung darstellt und kann dies mit meiner Ausbildung oder meinem Beruf vereinbaren. Wenn nötig, kann ich Urlaubstage für Training und Wettkämpfe investieren. Die Ausbildung hat jedoch immer Prorität und bei Freistellungansträgen und individuellen Lösungen unterstützt das Teammanagement.


 

 

 

Du findest Dich in dieser Beschreibung wieder?

Dann schicke uns bitte Deine Bewerbung

bis 31.10.2021

an Sportlicher Leiter Clemens Ludwig

oder

schreibe uns über das Kontaktformular.

Gäbe es Fragen, dann wende Dich bitte ebenfalls gern an uns.

 
 
 
 
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Frauen   Radsport   Leidenschaft

 
 

Events

 

In einer Saison fahren wir ungefähr 25 Wettkämpfe zwischen März und Oktober. Zu Beginn der Saison stehen häufig kleinere Vorbereitungsrennen an, in der vergangenen Saison waren wir dabei häufig in Polen oder Tschechien. Die Rad-Bundesliga wird von Mai bis September deutschlandweit ausgetragen und umfasst ungefähr 10-15 Renntage. Im Juni steht mit der Deutschen Meisterschaft ein wichtiges Rennen im Kalender, über den Juli und August folgen internationale UCI-Rundfahrten sowie kleinere Lizenzrennen im In- und Ausland.

Die nachstehende Übersicht aus dem Rennkalender via trainingpeaks steht exemplarisch für die Monate Mai bis September 2021. Die Wettkämpfe wurden mit einer Priorität A, B oder C versehen. A steht für Deutsche Meisterschaften oder UCI- Rennen, B für Bundesliga und alle anderen Events sind C- Kategorie. Zu sehen ist, dass bis auf wenige Ausnahmen jedes Wochenende ein Event stattfindet.

trainingpeaks | Radsportteam | Rad-Bundesliga | Frauenradsport | Wheel Divas | Berliner Radsportteam | Berliner Radsportverein

Logistik

 

Jeder weiß, Radsport ist vor allem auch Logistik. Das Team ist jährlich 20.000 km mit dem Teambus unterwegs. Hinzukommen zwei weitere Rennfahrzeuge für Sportlichen Leiter, Trainer, Mechaniker oder das Management. Damit reisen wir gemeinsam zu Rennveranstaltungen. Reiserouten, Unterkünften, Verpflegung und Betreuung plant Teammanagerin Sina Päske im Vorfeld. Meist erfolgt die Abreise in Berlin. Je nach Zielort werden für alle Fahrerinnen vorab Treffpunkte und Zustiegsmöglichkeiten organisiert. Sportliche und technische Vorbereitung der Wettkämpfe übernimmt Clemens Ludwig als sportlicher Leiter.

 

Equipment

 

Ein Bericht von Vikki: Ich bin noch kein Experte, sondern einfach eine begeisterte Rennrad-Fahrerin und fuhr etwas über ein Jahr viele Produkte unserer Ausstatter und Unterstützer und habe sie auch testen dürfen. Dafür wurde ich nicht bezahlt. Von meinen persönlichen Erfahrungen werde ich hier erzählen. Ich  erwähne, wenn was nicht so funktioniert hat oder ich Probleme hatte und tue das genauso, wenn es gut oder sehr gut lief. Dabei beschränke ich mir hier nur auf das Strassenrad. Die Einzelzeitfahrmaschinen und Bahnräder müsste ich gelegentlich nachreichen.

Die vom Team gestellte Ausstattung hängt vor allem von jeder Fahrerin selbst und vom eigenen Leistungsvermögen- und willen ab. Einfach gesagt: Was ich zu geben bereit bin, kann ich erwarten. Ich finde, ein sehr ausgewogenes Engagement, eines was motiviert.

BOTTECCHIA Emme 4 Superlight 

Das Team fährt seit Jahren die kleine italienische Marke BOTTECCIA. Deren Räder sind für mich perfekt. Deutliche kürzeren Oberrohre passten perfekt und damit besser als das durchschnittliche auf Männer gemünzte Rad. In Deutschland wird sie vertreten von BBF BIKE aus Berlin. Aufgrund unserer Teamentscheidung wechselten wir die Rahmenfarbe rot in grau/ schwarz. Unser Team-Rad ist wirklich eine graue Rakete – und wahnsinnig vielseitig. Wahlweise mit Campagnolo oder Vittoria Laufrädern ausgestattet habe ich kein Rennen etwas vermisst.

Meine etwas leistungsstärkeren Teamies fahren zudem dauerhaft eine Campagnolo Super Record 12s EPS, dazu weiter unten. Ich bin schon mit der 11s sehr zufrieden, aber die elektronische Schaltung ist schon der Hammer. Soweit ist das überblicke, fährt die Mehrzahl vom Team gestellte Powermeter der Marke Power2Max. Bei der Bereifung bin ich Conti und Vittoria gefahren. Ab 2021 wurden unsere Waffen Zug um Zug mit Scheibenbremsen ausgestattet werden. Dieses Material ist nicht zu schlagen.

 

 
Jasmin Corso | Radsportteam | Rad-Bundesliga | Frauenradsport | Wheel Divas | Berliner Radsportteam | Berliner Radsportverein
 

Das Rad kostet mit der Ausstattung und den Karbon- Laufrädern 7.500 Euro. Es ist nicht das leichteste. Das ist nicht schlimm, denn das Schwerste auf dem Rad bin immer noch ich.  Das Rad erfüllt die UCI Kriterien. Als ich zum ersten Mal drauf saß, meinte ich nur: "Läuft - auch ganz ohne Motor von allein".

Für den Renneinsatz konzipiert, kam ich auch bei meiner 200km- Tour sehr gut damit zurecht. Ich denke, das italienische Emme4 ist für uns  Frauen perfekt.

Defekte, Verschleiß wurde vom Team ausgebessert und ersetzt. Dafür werden sehr hohe Maßstäbe an die eigene Wartung sowie inbesondere an die Sauberkeit gesetzt. Für verschmutzte Räder kann keine Hilfe erwartet werden. Ich empfinde das als selbstverständlich und habe deshalb immer ein mulmiges Gefühl, wenn Sportlicher Leiter Clemens mein Rad in Hand nimmt. Geht das noch oder nicht? Wenn nicht, gab´s für mich einen Eimer und einen Lappen und nach 20 Minuten ein sauberes Rad für den technischen Check.

Fazit: ein fantastisches, leichtes und unheimlich vielseitiges Rad, dass man nach seiner Zeit im Team zu einem Special Price übernehmen darf.

Campagnolo Super Record EPS
 

Campa ist ´was für alte Männer, so die Bemerkungen. Das verstehe ich nicht. Abgesehen von einem Preis von aktuell 3.000 EUR ist es eine ausgesprochen schöne und leicht zu bedienende Garnitur. Und es enspricht dem Faible vom Team für italienische Radprodukte. Die Campagnolo Super Record EPS ist das Flaggschiff. Auch wenn ich hörte, dass sich der Sportliche Leiter Clemens Ludwig und unser Manager Hans- Günter Päske nicht einig über dem Einsatz eines 12 Speed-Systems waren, folgten sie der Idee: Das Beste oder nichts. Die neuen Räder wurden mit dem elektronischem 12s System ausgestattet.

Campagnolo ist bekannt für die Ergonomie seiner Schalthebel, die nicht ohne Grund Ergolever heißen. Und das kann ich an der 12-fach-Version bestätigen. Die neuen EPS-Ergolever Hoods, liegen Dank einer stärkeren Krümmung nach innen super in meiner Hand und ermöglichen mir eine eine zusätzliche Handposition.

Der Bremshebel hat eine Doppel-S-Krümmung, die mir angenehmer als bei meiner Campa Chorus 11s war. Zudem kann der Reach des Bremshebels in zwei Stufen eingestellt werden, um auch meinen kleinen Händen gerecht zu werden.

Für die Konnektivität zum Smartphone, zum Bike-Computer und zu vielem weiteren Zubehör steht die neue 4 EPS-Schnittstelle mit ANT+ und Bluetooth zur Verfügung. Soweit ich das von anderen hörte, gäbe es immer noch Konkurrenten mit relativ komplizierten Anbindungen zu neuen Medien. Die Konfiguration der Schaltmodi, die Belegung der Schalthebel, das Feintuning und die Konfiguration des Multi-Shifts erfolgt mit der MyCampy-App am Smartphone. Wie alles Neue musste ich geduldig die Bedienungsanleitung lesen und ja, am Ende klappt es.

Die Batterie steckt im Sattelrohr. Von der Behauptung, die Italiener wären führend in Sachen Batterie-Kapazität führend, hatte ich anfangs nichts gemerkt. Vielmehr hatten alle Räder irgendwe anfangs Probleme. Nachdem der Berliner Campa- Spezialist RASDSPORT HEINZE sich der der Sache annahm und die Batterien tauschten, funktionieren diese tadellos. Die geringen Ladezyklen sind super, ich neige allerdings noch mehr dazu, eben nicht den Ladestand zu prüfen. Hilfsweise zeigt mir das System aber an, wenn ich mal wiedr an die Ladestation muss.

Wenn das Rad mal nicht genutzt wird und jedenfalls auf Flügen und Transporten schaltete ich die Batterie mit Hilfe einen von außen anzubringenden Magnetbandes ab.

Was mich von großen Nutzen ist, ist die feine Abstufung der Ritzel. Ich kann so in jeder Situation den richtigen Gang finden. Bis zum siebten Ritzel sind es 1-Zahn-Sprünge – danach wird es variabel. So fahren diese Frauen Profis auch.

Ich wurde noch gefragt, ob die Haltbarkeit geringer wäre? Mir ist das nichts aufgefallen. Die Ketten werden vom Team regelmäßig geprüft. Alle 5000- 7000 km kommt eine neue. Bei den Männern werden wegen der höheren Leistungen geringere Intervalle vorgezogen. Gegenüber den Shimano- Kollegen waren wir also ein kleines Stück länger mit den Ketten unterwegs.

Es bleibt allerdings die Notwendigkeit einer regelmäßigen Reinigung mit einem Kettenreinigungsgerät. Das ist nach meinem Empfinden das A und O und leider eine sehr schmaddrige Angelegenheit. Teures Reinigungsmittel habe ich nicht gekauft, ein Liter Diesel und eine sauberes Tuch machen es auch. Der Zyklus war zwischen 500 und 1000 km.

Von der Karbon Kurbel, einer Titanachse und den CULT-Keramiklagern und einer Carbon-Aero-Lippe an der Außenseite der Kurbel habe ich selbst nichts gemerkt. Aber vielleicht sollte es auch so sein?

Eine elektrische Schaltung ist für uns zwischenzeitlich ein sehr angenehmer Komfort. Insbesondere stundenlangen, naßkalten Rennen und Trainingsheiten hatte ich immer Probleme, meine klammen Finger zu bewegen. Das ist jetzt alles sehr einfach geworden. Ungesunde Schräglaufe der Kette werden vermieden, die Schaltung wie der Werfer sind extrem  präszise. Es macht einfach Spass am Berg unter Volllast schalten zu können, ohne dass die Kette abzuspringen droht.

Die Felgenbremsen erhielten - soweit ich das beurteilen kann -  ein kosmetisches Update im Vergleich zum 11-fach-Vorgänger. Sie funktionieren bestens. Bei Renneinsatz der Karbon Laufräder von VITTORIA oder LEEZE baute mir der Sportliche Leiter Clemens spezielle Gummis ein. Der Tausch ging problemlos und schnell.

Power2Max

Für mich war schon das stundenlange Training nach Herzfrequenz neu, ein Powermeter hatte ich bislang noch nie und bis auf ein paar Runden im Fitness-Center hatte ich auch keine Ahnung, wie viel Watt ich so trete. Durch die Watt- Vorgaben vom Trainer waren insbesondere die - später gelernten - GA2, EB und SB sowie die K3- Einheiten wesentlich effektiver, weil anstrengender - oder halt umgekehrt.

Umso größer waren die Erwartungen. Los gehts mit der Kallibrierung. Danach musste ich nichts mehr machen. Gelegentlich - wann und warum auch immer - musste ich das wiederholen und einmal im Jahr die Batterie wechseln lassen. Letzteres macht mit einem Augenaufschlag auch mal der Sportliche Leiter Clemens für uns.

Der Powermeter funktioniert perfekt, vollkommen frei von Ausfällen, wirklich einfach in der Wartung (Batterie tauschen, Kalibrieren) und entsprich den Wattwerten meines Rollentrainer.

Der Power2Max kommt in der Optik der Campagnolo Super Record und ist damit gut integriert.

Reifen ​Vittoria Corsa G+ 700 x 25C

Die Kiste kam direkt aus Thailand. Der mit Graphen verstärkte Reifen ist der Hammer und bietet unglaublich viel Komfort. Mit seinen gemessenen 26,6 mm Breite auf der Test-Felge mit 18,2 mm Innenweite ist er der breiteste Reifen im Test. Das bietet extra Polster sowie exzellenten Durchschlagschutz und macht jeden noch so holprigen Ride zur komfortablen Sonntagsausfahrt. Enormer Grip in allen Lebenslagen ließ vor allem unsere Lotta viel Schwung aus Kurven und Serpentinen mitnehmen. Das gutmütige Kurvenverhalten macht den Vittoria Corsa  im Vergleich zum Continental- Reifen auch für weniger Geübte in brenzligen Situationen gut kontrollierbar. Dazu kommt die tolle Eigendämpfung, die Vibrationen und auch größere Schläge gut wegschluckt. Kein anderer Reifen, den wir im Team testeten, lieferte so viel Dämpfung auf rauem Untergrund.

Wir können nicht sagen, ob im Labor ist der Vittoria Corsa der beste Reifen in Sachen Rollwiderstand war. Für uns war der Reifen die beste Mischung aus grandiosem Grip, dem besten Komfort und guten Abrolleigenschaften und machte ihn zum perfekten Allrounder.

Rollentrainer und TACX

Corona kam und alles war ausverkauft. Sina, die Zauberin, organisierte irgendwo noch einen her. Ich glaube, er kam von unserem Partner STADLER:

Einige Dinge hatte ich zu beachten: Da ich kein eigenes Rad für die Rolle habe, stellte mir das Team noch eine zweite Kassette mit der gleichen Übersetzung, da ich nicht bei jedem Ein- und Ausspannen die Kassette vom Tacx aufs Laufrad und zurück montieren oder meine Schaltung neu justieren will. Das Kalibrieren via App und koppeln mit dem PC funktioniert problemlos und der Tacx ist wirklich sehr leise. Ich habe mit dem Tacx richtig viel Spaß.

Bekleidung | Equipment und ALÉ | MACRON

Seit mehr als 3 Jahren begleitet das Team die Marken ALÉ  und  MACRON. Beide Produzenten werden durch die Händler Stadler und artioli.berlin vertreten.

Für uns ist das A und O das Sitzpolster der Hose. Für den Anfang reicht sicherlich eine preisgünstige Rennradhose, mit dünnem Sitzpolster. Bei weniger als 100 Kilometer und reichlich täglichen Pausen ist das unproblematisch. Den 600 Kilometern pro Woche GA1, gespickt mit harten Intervallen mit dem Zeitfahrrad folgten Schmerzen mit häufigen "Ausdemsattelgehen".

Viele meinten, “Assos” würden das beste Sitzpolster überhaupt herstellen. Wir waren keine keine Fans von “Das Beste” aber das Leiden trieb uns alle in die Radläden und zu Hosen mit astronomischen Preisen. Seit dem ist klar, dass es tatsächlich Unterschiede bei den Sitzpolstern gibt. Klar ist auch, gute Markenhosen kosten deutlich über 200.- EUR.  Wir haben uns für weniger teure indes genau hochwertige Trikot/Hosen Set der Firma Alé entschieden. Zudem passt es zu unserer italienischen Richtung. 

Wir wählten nach Beratung bei Stadler in Prenzlauer Berg die sportliche PRR Linie.

 

Zwischen -8 und +8 Grad ist die lange Hose mit Thermo-Unterhemd, Langarm- oder Kurzarmtrikot und Jacke perfekt. Drüber reicht dann schon Unterhemd plus Langarmtrikot. Auch die Winterkleidung liegt eng an, drückt jedoch nirgendwo. Mir persönlich gefällt auch das Knallgelb, welches in verschiedenen Varianten in der Alé Linie präsent ist. Aber dies sind eben Details die Geschmacksache sind.

 

Was macht ein gutes Trikot aus? Klar. Die Optik ist für uns als Team sehr wichtig. Sie sollen angenehm auf der Haut sein, die Arm und Beinabschlüsse sollen nicht einschneiden, der Reissverschluss soll unauffällig seinen Dienst verrichten. Dazu kommen dann noch die kleinen wertvollen Details: wir finden den am Kragen abgedeckten Zipper sehr gelungen. Das Trikot hat einen rutschfesten Bundabschluss und auch sehr eine kleine Reissverschlusstasche am Rücken für Kleingeld, Handy oder Schlüssel. Angenehm sind die Armabschlüsse, welche eng aber ohne jeglichen Druck auf der Haut liegen. Für uns war ferner wichtig, dass man bei Alé auch eigene Designs anfertigen lassen kann. Wir haben dort nach Maßgabe unseres Designers unsere eigenen Trikots anfertigen lassen. 

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Verpflegung und DEXTRO

Dextro versorgt uns mit dem Notwendigen im Wettkampf und bei intensiven Einheiten im Trainingslager. Im täglichen Training ernähren wir uns wie normaler Radfahrer.

Werkstatt

Das Team von Zweirad Center Stadler betreut uns in Berlin Prenzlauer Berg und Charlottenburg.

Trainingssteuerung trainingpeaks

Seit gut drei Jahren nutzen wir trainingpeaks als die zentrale Datenbank für unser Team. Ich notiere meine privaten Termine, lese Wettkampf- und Reiseplanungen, lade meine Trainingseinheiten wie auch meine eigenen metrischen Daten dorthin hoch. Die Datenbank ist der Dreh- und Angelpunkt unserer Wettkampf-, Trainings- und Reisekommunikation. Hier gilt: Tägliches Hochladen der Daten, Informationen und nachsehen, was schreibt das Management. Einsicht in die Daten haben die Sportlichen Leiter.