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đŸ‡©đŸ‡Ș đŸ‡”đŸ‡± Reiseunternehmen Wheel Divas in Polen

Aktualisiert: 14. Juni 2021


In Dobromierz fanden WettkĂ€mpfe zum polnischen Cup und als Qualifikationsrunde zur Nationalen polnischen Jugendolympiade im Straßenradsport und um den Pokal der Gemeinde Dobromierz statt, so das Portal Swidnica24. Wheel Divas waren dabei mit einem Zeitfahren und einem Rundstreckenrennen.


Mit sehr guter personeller Besetzung war das Team vom 21.- 23.05.21 in das 350km entfernte polnische Woiwodschaft Niederschlesien unterwegs. In Dobromierz fanden ein Einzelzeitfahren und ein Rundstreckenrennen des LKKS "Górnik" WaƂbrzych statt.


Beste Fahrerin beim Einzelzeitfahren ĂŒber 18,2km war Marie mit 30:36. 392 min. Der Sieg ĂŒber die 2 Runden ging an Agnieszka Skalniak-Sojka vom polnischen Profi- Team MAT ATOM DEWELOPER WROCƁAW mit einer Zeit von 27:22.974 min. Beste Deutsche war Corinna Lechner vom Profi- Team ISOREX NOAQUA CYCLING TEAM mit 27:37.314 min.


Bericht Runa:

Nur eine Woche nach dem ersten Rennwochenende stand fĂŒr uns der nĂ€chste Termin im Kalender – Einzelzeitfahren und Rundstreckenrennen bei Polnischen Pokal in Dobromierz. Wieder eine Chance auf harte Rennkilometer und neue Erfahrungen!


Am Freitag machten sich Elisa, Gina, Janina, Lotta, Marie und ich sowie das Betreuerteam, dass dieses Wochenende aus Clemens, Hanne, Mike und Franz bestehen sollte, auf den Weg nach Polen. Mit spĂŒrbar mehr Routine und Gelassenheit als noch bei den ersten Rennen ging es am Samstagnachmittag beim Einzelzeitfahren an den Start. Bei krĂ€ftigem Wind und einem Mix aus Sonne und Wolken kletterten wir aus dem Bus und Marie brachte ihre Vorfreude auf ihre Paradedisziplin mit dem kulinarischen Vergleich „Pommes sind auch die Königsklasse der Kartoffelgerichte“ zum Ausdruck. Ich selbst war gespannt auf mein erstes Einzelzeitfahren und hatte mir vorgenommen mich auf der rund 19km langen welligen Strecke mit drei Wenden ordentlich zu quĂ€len. Insgesamt gingen 35 Frauen aus fĂŒnf Nationen an den Start.

Ich startete als eine der ersten, kam ganz gut vom Fleck und ließ mich nicht davon beirren, dass mich Agnieszka Skaliniak-SĂłika (Mat Atom Deweloper Wrozlaw) und Corinna Lechner (Isorex NoAqua Cycling Team), welche kurz nach mir gestartet waren, schon nach knapp vier Kilometern ĂŒberholten. Beide sollten spĂ€ter als Erst- und Zweitplatzierte auf dem Podium stehen.

Ich hingegen zog nach der ersten Wende bei fĂŒnf Kilometern eine positive Bilanz und sagte mir, dass ich die bisher recht ambitionierten Wattwerte schon irgendwie nach Hause retten wĂŒrde. Der Wind kam von allen Seiten, die HĂŒgel wurden gefĂŒhlt immer steiler, aber nach 32:03 Minuten kam ich als 23. ins Ziel und hatte auf der zweiten HĂ€lfte sogar noch einen Platz gut gemacht. Marie konnte mit 30:36 Minuten als 17. und somit bestplatzierte Wheel Diva ihre Leidenschaft fĂŒrs Einzelzeitfahren bestĂ€tigen.

Im Angesicht des nĂ€chsten Regengusses schwangen wir uns im Abschluss auf die RĂ€der, um das Ausfahren gleich mit einer Streckenbesichtigung fĂŒr das Rennen des Folgetages zu verbinden. Mit einem guten GefĂŒhl ging fĂŒr mich der erste Renntag zu Ende – jetzt heißt es, den positiven Wind mit in die kommenden Rennen zu nehmen, auch wenn er mal hart von der Seite kommt.


Ein großer Dank gilt allen Betreuenden und UnterstĂŒtzenden!

Ergebnisse Einzelzeitfahren

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Beim Rundstrecken ĂŒber 81km ĂŒber 4 Runden spielte Apostel Petrus als „Wettergott“ leider nicht mit. Mit weniger als 14°C und Regen war ein im ohnehin hektischen Feld fahrerisches Können gefragt.



Bericht Elisa:

Nach dem Zeitfahren auf dem selben StreckenteilstĂŒck stand heute das Straßenrennen an. Wieder mit dabei waren Gina, Lotta, Marie, Janina, Runa und ich. Bei der Startaufstellung ergatterten wir leider keine vorderen Positionen.

Die ersten 3 der 4 Runden waren jedoch eher lockerer und wir konnten uns immer im Feld nach vorne schlĂ€ngeln. Ein Hauptziel fĂŒr dieses Rennen war es genau dieses zu ĂŒben und sicherer im Feld zu fahren. Gerade die erste Runde war ein bisschen wie ein Stop and Go-Stau. Es musste stĂ€ndig abgebremst werden und wurde dann wieder langsam los gerollt. Mit der Zeit wurde es aber immer flĂŒssiger. Ab der 2. Runde war auch ich immer wieder vorne und fĂŒhrte das gesamte Feld so auch in den 2. Zielgeraden anstieg herein. Etwa zur HĂ€lfte der 3. Runde wollte eine polnische Fahrerin mich nach einer Abzweigung ĂŒber den Gras streiten am Fahrbahnrand ĂŒberholen. Sie blieb jedoch an der Asphalt Kante hĂ€ngen und stĂŒrzte direkt vor mir ĂŒber den Lenker auf die Straße. Da ich bei dieser Geschwindigkeit nicht mehr abbremsen konnte fahr ich ĂŒber ihren RĂŒcken. Kurz gedacht auch zu stĂŒrzen, landete ich auf den FĂŒĂŸen und konnte direkt wieder ein klicken und weiterfahren. Noch erst etwas durch einander konnte ich mich dem Feld wieder anschließen. Auch meinen Teamkolleginnen ist nichts passiert und nur Marie stand bloß kurz. In der Zwischenzeit regnete es auch immer wieder, mal stark auf der Abfahrt und Mal nur etwa angenehm kĂŒhlender Nieselregen. Die letzen Runde war schneller. Erst konnte ich gut folgen. Bei der Attacke am Anstieg auf etwa der HĂ€lfte der Runde fiel das Feld auseinander und ich kam zusammen mit Janina nicht mehr nach vorn. Im abschließenden Zielsprint bergauf kam Lotta auf Platz 13, Gina auf 14, Runa auf 16, Marie auf 27, ich auf Platz 31 und Janina auf 32 an.

GlĂŒckwunsch an die Siegerin Dominika Wlodarczyk vom Heim Team MAT Atom Developer Wroclaw und gute Besserung an alle GestĂŒrzten. Am Ende des Rennens zeigte der Tacho 81,2km und 668 Höhenmeter. Dies waren wieder einmal sehr lehrreiche und auch wichtige Renn Kilometer.

Nun freuen wir uns insbesondere auf die 4-tÀgige Rundfahrt in Niederösterreich in knapp zwei Wochen


Ergebnisse Rundstreckenrennen 81.2km (20.3km x 4 Runden)

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Vielen Dank an den Veranstalter des "Puchar Polski w kolarstwie szosowym" LKKS "GĂłrnik" WaƂbrzych , den Niederschlesischen Radsportverband sowie die KommissĂ€re. Ferner Dank an unseren temporĂ€ren Markenting- und Kameramann Franz, Mike fĂŒr seine UnterstĂŒtzung und selbstverstĂ€ndlich an Sportlichen Leiter Clemens sowie Teamchef Hanne.


Eine sehr gut organisierte Veranstaltung. Sie zeigt, was geht, wenn man will.


Nichts ginge, ohne unsere UnterstĂŒtzer. Danke an alle.

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