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đŸ‡©đŸ‡Ș Deutsche Meisterschaften Berg: zwischen Funklöchern, Verwirrungen, interessanter StreckenfĂŒhrung, vielen Höhenmetern und Podien

Aktualisiert: 25. Juni

Nach dem das Bundesligarennen in Bad Salzungen zwei Wochen zuvor aufgrund von Unwettergefahr abgesagt wurde, heisst es dieses Wochenende endlich wieder Bundesliga - dies mal gleichzeitig mit den Deutschen Meisterschaften Berg in Oberwiesenthal im Erzgebirge. Trotz unvollstÀndiger und verwirrender Organisation vorab gehen 7 Diven an den Start eines mit 1725 Höhenmetern anspruchsvollen Rennens. Corinna fÀhrt einen starken 3. Platz ein, kann damit ihr Bundesliga-Bergtrikot verteidigen. Insgesamt werden wir 2. Team.


Der Tag vor dem Rennen: lange Anreise, Funklöcher & gute Laune

Lisa Hartung | Lara Röhricht | Tilla Geisler | Sarah BÀrnthaler | Fenja Gerpott | Inka Tulowitzki | Stefanie Paul | Tanja Hennes| Erzgebirgstour | Oberwiesenthal | Berg DM | Deutsche Meisterschaft Radsport | Einzelzeitfahren |  Frauen | Wheel Divas | Frauenradsport | Berliner Radsportverein | gleiche Teilhabe | DiversitÀt | Gleichberechtigung | Radsportteam 2024 | Radsport
Teambesprechung mit sportlicher Leiterin Tanja

Die Diven Tilla, Inka, Lara, Lisa, Stephanie, Corinna, Sarah und Fenja nehmen die lange Anreise aus ganz Deutschland und Österreich auf sich, um das abgelegene Oberwiesenthal zu erreichen. Betreut werden sie fĂŒr dieses Rennen von sportlichen Leiterin Tanja, Christine, Paul und den Mechanikern Anna und Franz. Angekommen in Oberwiesenthal beginnt ihr Abenteuer mit einer geplanten Streckenbesichtigung. Die erste HĂŒrde lĂ€sst nicht lange auf sich warten: Funklöcher machen Google Maps unbrauchbar und das Auffinden der Strecke zu einer Herausforderung. UrsprĂŒnglich wollen sie die Strecke mit dem Rad erkunden, doch die unbarmherzigen Höhenmeter und die rutschigen, steinigen Bedingungen zwingen sie, die Besichtigung einen Tag vor dem Rennen mit dem Auto durchzufĂŒhren. Bei der Strecke staunen alle nicht schlecht. Das Ziel liegt oben auf dem Fichtelberg, auch der Streckenabschnitt wird im Auto besichtigt. Angekommen bei der Unterkunft nutzen die Diven die Zeit, um die Beine auf der Rolle locker zu fahren und somit sich die anstrengenden Höhenmeter zu sparren.

Nach dem Abendessen selbst gekocht von Teamchefin Sina folgt eine kurze Besprechung mit dem Tagesablauf fĂŒr den nĂ€chsten Tag und weiteren Renninformationen. Es folgt ein freier Abend fĂŒr die MĂ€dels, den Lisa & Lara zum Lernen fĂŒr die Uni nutzen. Andere freuen sich ĂŒber den freundschaftlichen Austausch untereinander. SelbstverstĂ€ndlich beschĂ€ftigen sie sich auch noch einmal mit der Strecke. Dabei fĂ€llt auf, dass die Strecke nicht wie ausgeschrieben 87 km lang ist, sondern nur 66 km. Dies sorgt fĂŒr Aufregung, kann jedoch am Abend nicht mehr geklĂ€rt werden.


Renntag: super Wetter & verkĂŒrzte Strecke

Da das Rennen erst um 12:30 beginnt, beginnt der Morgen mit einer entspannten Aufstehzeit. WĂ€hrend der Staff & die Mechaniker den Bus bepacken und Tanja vor fĂ€hrt, um die offene Frage der StreckenlĂ€nge zu klĂ€ren, können die MĂ€dels in Ruhe frĂŒhstĂŒcken. 9:30 Uhr - pĂŒnktliche Abfahrt zum Start. Das Rennen findet im Rahmen der Erzgebirgstour (JedermĂ€nner) statt. So finden die finale Etappe der Tour sowie die Deutsche Meisterschaften fĂŒr die mĂ€nnlichen Junioren sowie Frauen (inklusive Juniorinnen) an einem Tag statt. Die StreckenfĂŒhrung der verschiedenen Rennen unterscheidet sich, sodass die Anreise zum Start mit Verzögerungen am Fichtelberg verbunden ist. Das ist alles in der Planung mit berĂŒcksichtigt. Mehr als pĂŒnktlich Treffen wir am Startpunkt ein.

Lisa Hartung | Lara Röhricht | Tilla Geisler | Sarah BÀrnthaler | Fenja Gerpott | Inka Tulowitzki | Stefanie Paul | Tanja Hennes| Erzgebirgstour | Oberwiesenthal | Berg DM | Deutsche Meisterschaft Radsport | Einzelzeitfahren |  Frauen | Wheel Divas | Frauenradsport | Berliner Radsportverein | gleiche Teilhabe | DiversitÀt | Gleichberechtigung | Radsportteam 2024 | Radsport
Suche nach der Startlinie & warten auf den Start

Das sonnige und warme Wetter lĂ€dt zum Verweilen draußen ein sowie einer letzten Teambesprechung mit den neusten Details von sportlicher Leiterin Tanja: Die Strecke ist nur ca. 66 km lang anstatt der ausgeschriebenen 87 km.

Das bedeutet Umdenken fĂŒr die ein oder andere Fahrerinn, was das einsparen von KrĂ€ften angeht. Wann und wo das Einschreiben statt findet, ist zu diesem Zeitpunkt noch ungewiss. 45 min spĂ€ter stellt sich dann heraus: am Verpflegungstisch der Wheel Divas.

Unserer Lisa fĂŒhlt sich leider nicht fit. Sie kĂ€mpfte in letzter Zeit immer wieder mit Krankheiten. Gesundheit geht vor, sodass sie nicht mit an der Startlinie steht. Sie wechselt die Seite und unterstĂŒtzt das Team, wo sie nur kann.


12:35 Uhr: es geht los!

12:35 Uhr, 5 min nach dem Zeitplan, dann endlich der Startschuss. Viele Diven vorne einsortiert geht es direkt den Berg hoch. Die Straßen eng, das Feld somit sehr sehr eng. Die erste Bergwertung fĂ€hrt Inka Corinna an. Aus dem Sprint können 5 Fahrerinnen dem Feld davon fahren, mit dabei Corinna. Auf dem anschließend anstehenden Rundkurs (zwei Runden) verkleinert sich das Hauptfeld immer mehr. ZunĂ€chst verlieren wir Lara, die letztlich aussteigen muss. Als nĂ€chstes fĂ€llt Sarah, die aber stark in kleinerer Gruppe weiter kĂ€mpft. Tilla verliert das Hauptfeld ein mal, aber sie beweist große StĂ€rke und fĂ€hrt wieder ran. Nach Absolvieren des Rundkurses geht es wieder bergab zur Startlinie. Corinna in der Spitzengruppe, Inka, Tilla & Fenja folgen im Hauptfeld. Nun gilt es den Fichtelberg zu erklimmen. Siegerin Nele Laing gelingt es den weiteren vier MĂ€dels davon zu fahren. Dennoch erfĂ€hrt Corinna einen starken 3. Gesamtplatz!

Auch das Hauptfeld trödelt am Fichtelberg nicht, sodass Tilla leider abfĂ€llt. Bereits vor Eintreffen in den Berg ermutigt Inka Fenja "ihr Ding" zu machen und davon zu fahren. Was in einem Versuch von Fenja startet bei der FĂŒhrung zu unterstĂŒtzen, endet letztlich in einem Davonfahren gemeinsam mit Janine Schneider (Embrace the World Cycling). Leider verliert sie ihre Kette, muss Janine ziehen lassen, hat aber so viel Abstand zum Feld, dass sie mit ausreichend Abstand als insgesamt 7. ins Ziel fahren kann. Inka siegt den Schlusssprint im Hauptfeld und kommt somit als 8. ins Ziel. Tilla, Sarah und Stefanie folgen auf Platz 26, 24 & 56.

Mit Platz 3., 7. & 8. werden die Wheel Divas heute 2. Team hinter Maxx Solar.



Erschöpft und zufrieden treten die Diven die meist langen RĂŒckreisen an und sind voller Freude auf die anstehende Deutsche Meisterschaft im Zeitfahren sowie Straße am nĂ€chsten Wochenende in Bad DĂŒrrheim.


 

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