🇩🇪 12 Runden - dann Adé Radbundesliga


Die Rad-Bundesliga gilt als wichtigste Rennserie des Bunds Deutscher Radfahrer. Nach elf Einzelrennen ist mit den 44. Volksbank Classics "Rund um Sebnitz" nun Schluss, für dieses Jahr. Nummern abgegeben, Frage beantworten - geht´s weiter?

Sebnitz stand auf dem Plan. Sebnitz - ein Katzensprung im Vergleich zu den übrigen unendlich weit weg scheinenden Rennorten von streckweise knapp 1.800km je Wochenende. Sebnitz - ein Katzensprung von 2 Std. 47 Min und 243,1 km.

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Stressbedingte Krankheit, Übertraining, notwendige Erholung und arbeitsbedingte Belastungen aus der ersten vollständigen Bundesliga- Saison war indes Tribut zu zollen. Trotz aller Vorsätze konnten wir nur fünf Fahrerinnen über den bergigen 6,5 Kilometer langen Kurs schicken. Und er war ausgesprochen schön und anspruchsvoll, es sei den man ist mit Teamfahrzeug und dem Sportlichen Leiter Clemens Ludwig unterwegs und spürt in Ermangelung geeigneter Haltemöglichkeiten die volle Wucht der Flieh- und Beschleunigungskräfte. Der Magen erholte sich erst später als Verpflegungshelfer und Motivationstrainer dann stehend an der langen Steigung.

12 Runden waren mit Start und Ziel Sebnitzer Markt zu absolvieren. Angetreten war nur noch die Elite deutscher Radfahrerinnen, wie 2018 nur knapp 60 und damit weniger als 50% als bei den Männern. Darunter Sandra Klotz, Rieke Möllering, Marie Lagershausen und unsere beiden Juniorinnen Maren Thümmler und Helene Zöttler.

Bericht : folgt.

Ergebnisse folgen.

Herausragend war die Leistung von Svenja Betz, RSG Placeworker, die im Alleingang dem Feld keine Chance ließ. Verdient holte sie sich den Tagessieg nach 02:17:46 und 78km. Svenja war als Teil einer gemischten Mannschaft mit uns unterwegs.

Rund um Sebnitz“ war 2018 erstmals Teil der Bundesliga. Dabei gingen 130 Männer und 60 Frauen an den Start, zudem fuhren hinter dem Fahrerfeld rund 20 Begleitfahrzeuge, Clemens Ludwig und mein Magen inklusive, durch die Stadt. Es ist ein historisches Rennen mit großen Namen: 1959 Klaus Ampler, 1961 Gustav Adolf Schur, 1963 Eddy Merckx, 1997 Uwe Ampler, 2010 Jens Voigt, 2017 Roger Kluge. Und Organisationsleiter Kurt Ender ergänzte: „Wir wollen, dass dieses Rennen ein unvergessliches Erlebnis für Sportler und Zuschauer wird".

Und es kam auch so, Dank auch dem Top- Wetter. Vielen Dank an Sebnitzer Radfahrerverein 1897 e.V. ,Kurt Ender und dem Radgeschäft Egert in Sebnitz . Wir kommen gern wieder, dann stärker und härter.

Dank auch unseren unseren Sponsoren und Unterstützern wie u.a. Zweirad Center Stadler Dr. Herrmann Gruppe, AOK Nordost, Lotto Berlin, Landessportbund Berlin, Berliner Radsport Verband, Fiedler und Co. GmbH Elektroinstallationen , Myral- Fassaden GmbH, OPEL Dinnebier, Polyprint GmbH , DELILIUX u.v.a.m, ohne die wir das Projekt Frauenradsport und Berlin nicht stemmen könnten.

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