đŸ‡©đŸ‡Ș Rad-Bundesliga und 32. Main-Spessart Rundfahrt


Gib niemals auf. Heute ist hart, morgen wird schlimmer, aber den Tag danach scheint wieder die Sonne.

Concordia Karbach veranstalte das dritte Rennen der "Die MĂŒller - Die lila Logistik Rad-Bundesliga" in Karbach. Die gesamte Veranstaltung zĂ€hlte mehr als 700 Sportler und mehr als 500 Zuschauer.

Diesmal verschlug es das Team nach Bayern, besser nach Unterfranken in den Landkreis Main-Spessart. Es ist nicht weniger weit weg als das zweite Bundesliga-Rennen im ca 500km entfernten hessischen Dautphetal. Gleiche Anstrengung. Dieselben Fahrerinnen. Und jeder Meter Wettkampf bringt uns viele Meter weiter nach vorn.

Die Presse, allen voran die Main Post, titelte: "Viele Straßenradsport-Veranstaltungen verschwinden von der BildflĂ€che. Die Main-Spessart-Rundfahrt indes geht in ihre 32. Auflage."

Bericht Marie:

Am Samstag hieß es fĂŒr Lotta um 5 Uhr morgens Abfahrt in Richtung Karbach (Bayern), wo am Sonntag das 3. Bundesliga Rennen der Saison stattfinden sollte. Unterwegs sammelte sie Maria, Sebastian und mich ein. Clemens, Sandra und Veronika trafen wir dann nach gut 500km Fahrt zur Streckenbesichtigung in Karbach. Die fĂŒnfmal zu absolvierende Runde war 17,3 km lang und bereits 100m nach dem Start begann der erste Anstieg. Nach einer holprigen Abfahrt folgte der zweite Anstieg und eine lange Strecke mit Windkante. Unser Ziel fĂŒr Sonntag war das gleiche wie in Daupthe: eine Teamwertung! DafĂŒr mussten mind. 3 der 4 Frauen das Ziel erreichen. Dieses Ziel bei der der anspruchsvollen Strecke zu erreichen wĂŒrde schwer werden, aber die Belohnung wĂ€re dementsprechend groß: eine 500g Schokoladentafel.

Nach einer kurzen Nacht in unserer nahegelegenen Unterkunft fiel am nĂ€chsten Morgen um 09:05 der Startschuss fĂŒr die Juniorinnenklasse in der Veronika startete. 2 Minuten spĂ€ter erfolgte dann auch der Start fĂŒr Sandra, Lotta, Maria und mich.

Schon am ersten Anstieg mussten einige Fahrer das Feld ziehen lassen, darunter auch Lotta und Maria.Auch bei mir wurde der Abstand zum Feld grĂ¶ĂŸer, aber ich konnte die LĂŒcke noch einmal zufahren.

Die Juniorinnen hatten es auf die erste Bergwertung, die am zweiten Berg in der ersten Runde anstand, abgesehen. Durch die TempoverschÀrfung wurde das Juniorinnen- Feld in mehrere Gruppen zersprengt. Veronika landete in der Dritten.

Als auch das Frauenfeld den zweiten Berg erreichte, musste auch ich mich geschlagen geben und fuhr in einer kleinen Gruppe weiter.Veronika und Sandra beendeten das Rennen auf Platz 30 und 41.

Unser Tagesziel erreichten wir auch dieses mal nicht und die Schokolade muss noch etwas auf uns warten, aber in zwei Wochen werden wir das nÀchste Bundesliga Rennen bestreiten und hoffentlich unser Ziel erreichen.

Es ist eine Weisheit, dass diese Rennen eine Klasse fĂŒr sich sind. Unsere Frauen und Juniorinnen fahren mit 85- 95% ihrer maximalen Herzfrequenz ĂŒber mehr als 3 Stunden durch. Die durschnittliche Leistung liegt dabei bei oberhalb 200 Watt. 200 Watt sind ca 10 normale Fahrraddynamos. Das Team brĂ€uchte 220- 240 W um an der Spitze zu fahren. Wir denken, das ist machbar. Aber ebend auch nur, wenn wir jeden Wettkampf mitnehmen, auch wenn einige wie die Boxer nach der HĂ€lfte der Runden den Wettkampf beenden mĂŒssen. Von Niederlagen kommen Siege.

Der Veranstalter gibt ebenfalls einen spannenden Bericht hier wider. Nachstehendes Video der MÀnner gibt einen kleinen Eindruck notwendiger LeistungsfÀhigkeit der Beteiligten.

Marie Lagershausen kommt ursprĂŒnglich aus Bremen, vom dortigen Radclub Bremen und fuhr spĂ€ter fĂŒr die RRG Bremen als Juniorin. FĂŒr ihr Studium zog es sie nach Berlin und verstĂ€rkt ab 2019 den hier den Frauenradsport und uns Radbundesliga.

Ergebnisse sind hier veröffentlicht. NÀchsten Rennen ist dann 10.06.2019 zum Leo-Wirth-GedÀchtnispreis in Merdingen.

Die Main Post, titelte: "Viele Straßenradsport-Veranstaltungen verschwinden von der BildflĂ€che. Die Main-Spessart-Rundfahrt indes geht in ihre 32. Auflage." - es war eine sehr schöne 32. Wiederholung.

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